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Absolventen mit Traumnoten


65 Schüler haben im Juli ihre Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher am DPFA-Bildungszentrum Chemnitz erfolgreich abgeschlossen. Fast alle Absolventen beginnen im August bzw. September in ihrem Beruf zu arbeiten.

Am Ende konnte sie doch noch stattfinden: Die feierliche Zeugnisübergabe, die sich alle so sehr gewünscht hatten. Im geschmückten Hof des Chemnitzer DPFA-Bildungszentrums bekamen die Absolventen der verschiedenen Fachrichtungen in mehreren Durchgängen ihre Zeugnisse überreicht – zu sehen waren strahlende Gesichter, ein paar Tränchen und vor allem ganz viel Erleichterung. „Die diesjährigen Absolventen sind alle toll, denn sie haben sich trotz Corona tapfer und gut in ihren Ausbildungen geschlagen“, ist Schulleiterin Kerstin Dohn stolz. Die letzten Wochen seien von großer Unsicherheit und vielen Änderungen im Prüfungsablauf geprägt gewesen.

Erzieher-Ausbildung kann gefördert werden

Das ist den Abschlussnoten nicht anzumerken: Die Erzieher erreichten einen Gesamtdurchschnitt von 1,81 – darunter drei Mal die Note 1,14.  „Die drei besten Absolventinnen gehören zu den zwölf Schülern des Jahrgangs, die über das ESF-Förderprojekt „Jobperspektive Sachsen – Erzieherumschulung“ die Ausbildung finanziell gefördert bekommen haben“, so Kerstin Dohn. „Das ist nun bereits der dritte Jahrgang, der innerhalb dieses Förderprojektes erfolgreich bei uns abschließt.“ Die 51-jährige Jana Nowotna ist eine von ihnen. Ein Porträt von ihr lesen Sie hier. Fast alle Absolventen beginnen im August bzw. September in ihrem Beruf zu arbeiten, viele davon in Chemnitz, aber auch in Leipzig, Dresden und dem Erzgebirgskreis dürfen wir in den verschiedenen Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe künftig unsere ehemaligen Fachschüler als Erzieherinnen und Erzieher erleben.

Viele große, kleine, bunte und vor allem wahnsinnig kreative und mit Liebe gestaltete Abschiedsgeschenke gab es von den Absolventen für die DPFA-Lehrkräfte. Das Highlight: Eine Gartenbank für den Schulhof. Foto: DPFA Chemnitz
Viele große, kleine, bunte und vor allem wahnsinnig kreative und mit Liebe gestaltete Abschiedsgeschenke gab es von den Absolventen für die DPFA-Lehrkräfte. Das Highlight: Eine Gartenbank für den Schulhof. Foto: DPFA Chemnitz

Sozialassistenten wollen Erzieher werden

Die Sozialassistenten schließen ihre Ausbildung mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,96 ab, eine Schülerin sogar mit einem Durchschnitt von 1,0. Der Abschluss ist einer der möglichen Wege in den Erzieher-Beruf. Und dieser Weg ist beliebt: „24 unserer 30 fertig ausgebildeten Sozialassistenten setzen ihre Ausbildung bei uns fort, um Erzieher zu werden“, berichtet Kerstin Dohn. Insbesondere die Erzieher-Ausbildung genießt in Chemnitz und Region einen sehr guten Ruf: Drei neue Klassen werden ab August diesen Beruf neu erlernen und zwei Klassen starten mit der Basis-Ausbildung zum Sozialassistenten, an die dann die Ausbildung zum Erzieher angeschlossen werden kann. „Unsere Schulkultur basiert auf Respekt, Vertrauen und Mitbestimmung. Der Unterricht ist sehr praxisnah“, so Schulleiterin Kerstin Dohn. „Das überzeugt viele.“

Interessierte Bewerber können sich aktuell und ganzjährig mit der Schule in Verbindung setzen:

Blumen und gute Wünsche für die Zukunft

Zum Abschluss gab es für alle Absolventen Blumen und viele gute Wünsche für die Zukunft. Da es coronabedingt keine – wie sonst üblich – Abschlussfeier geben konnte, hatten sich Erzieher-Schüler und Lehrkräfte etwas ganz Besonderes ausgedacht: Entstanden ist ein fast einstündiger Film, an dem sich alle mit verschiedenen Beiträgen kreativ beteiligten: So wurde gesungen, beglückwünscht, Szenen der Ausbildung nachgestellt und sich auch mal selbst auf die Schippe genommen. Ihre kreative Ader haben die Absolventen damit schon mal unter Beweis gestellt.


Wir wünschen allen Absolventen alles Gute für ihren weiteren Lebens- und Berufsweg!