Engagement auf dem Stundenplan
Zum internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2025 verließen Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen des DPFA-Bildungszentrums für Sozialwesen Leipzig den gewohnten Unterrichtsrahmen. Statt im Klassenzimmer zu lernen, engagierten sich alle an verschiedenen sozialen Einsatzorten in der Stadt Leipzig – ein Tag voller Erfahrungen, Begegnungen und gelebter Verantwortung.
Bildung beginnt beim Mitmachen
Der Internationale Tag des Ehrenamtes findet jedes Jahr am fünften Dezember statt. Er würdigt das freiwillige Engagement von Menschen weltweit und soll den gesellschaftlichen Wert ehrenamtlicher Arbeit sichtbar machen. Auch die DPFA Fach- und Berufsfachschulen Leipzig beteiligen sich aktiv an diesem Aktionstag: Bereits im Jahr 2024 zeigten die Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte, wie Bildung durch Handeln entsteht. Das Engagement wird auch in den kommenden Jahren fortgesetzt.
Ehrenamtlich aktiv – in ganz Leipzig
Alle Beteiligten konnten ihren Einsatzort selbst wählen. So entstand eine Vielfalt an Projekten, die alle getragen waren von persönlicher Motivation und eigenem Interesse. Auch die Schulleitung des DPFA Bildungszentrums für Sozialwesen lebte diese Haltung vor: Schulleiterin Andrea Müller und ihre Stellvertreterin Evelyn Arnrich packten selbst mit an – bei der Lebensmittelausgabe der Leipziger Tafel in Lindenau. Gemeinsam unterstützten sie bei der Verteilung von Lebensmitteln, darunter unzählige Brötchen und Brote, die Leipziger Bäckereien am Vortag gespendet hatten. Die Leipziger Tafel engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen, die von Armut betroffen sind. Sie sammelt überschüssige, aber einwandfreie Lebensmittel aus Supermärkten, Bäckereien und anderen Betrieben und gibt sie an Bedürftige weiter.
“Wir sind alle Teil des ganzen, lehren und leben mit den Schüler:innen auf Augenhöhe. Daher ist es ganz selbstverständlich, dass auch ich als Schulleiterin mich gemeinsam mit unseren Schüler:innen engagiere.” - so Andrea Müller über ihr Mitwirken am Tag des Ehrenamtes. Fotos: DPFA Leipzig
Mitgestalten im soziokulturellen Raum
Ein weiteres Team engagierte sich im soziokulturellem Zentrum “Die Villa”, ein zentraler Ort für kulturelle Bildung, Begegnung und Teilhabe in Leipzig. Sie bietet Angebote für alle Generationen, von kreativen Workshops über Sprach- und Musikprojekte bis hin zu sozialer Beratung, Jugendbildung und Ehrenamtskoordination. Dort unterstützten die Teilnehmenden Projekte rund um Kultur, Begegnung und soziale Teilhabe.
Das DPFA Bildungszentrum für Sozialwesen unterstützte am Tag des Ehrenamtes verschiedene Aktivitäten vor Ort. Dabei lernten sie, wie wichtig offene Räume für Austausch, Miteinander und Vielfalt in einer Stadtgesellschaft sind. Auf diese Weise kann soziales Engagement dazu beitragen, Gemeinschaft aktiv zu gestalten.
Persönliche Weihnachtsgrüße
Kreativität war bei einer anderen Gruppe aus Lehrkräften, Schülern und Schülerinnen gefragt: Sie gestaltete mit viel Sorgfalt Weihnachtskarten für Senioren und Seniorinnen in Pflegeeinrichtungen. Mit persönlichen Botschaften und liebevollen Designs brachten die Karten kleine Momente der Freude und Aufmerksamkeit in die Adventszeit.
Projekte wie dieses zeigen, dass die Ausbildung am DPFA-Bildungszentrum für Sozialwesen in Leipzig mehr als nur Theorie bietet. Die Schüler:innen können das, was sie lernen, direkt umsetzen – und dabei etwas Gutes für die Gesellschaft tun. Fotos: DPFA Leipzig
Engagement als Grundlage pädagogischer Arbeit
Ehrenamtliches Engagement und pädagogische Ausbildung gehören untrennbar zusammen. Wer sich für die Ausbildung zur Erzieherin, zum Erzieher oder zur Sozialassistentin bzw. zum Sozialassistenten entscheidet, arbeitet künftig mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Dafür braucht es nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Empathie und Verantwortungsbewusstsein.
Der Einsatz am Tag des Ehrenamtes bietet den Schülern und Schülerinnen des DPFA Bildungszentrums für Sozialwesen die Möglichkeit, diese Kompetenzen praktisch zu erleben und weiterzuentwickeln. Die Frauen und Männer übernehmen schon während ihrer Ausbildung Verantwortung, begegnen Menschen offen und reflektieren gesellschaftliche Zusammenhänge aus erster Hand. Erfahrungen, welche die Schüler und Schülerinnen bei der Teilnahme am Tag des Ehrenamtes gemacht haben, schaffen eine wichtige Verbindung zwischen Theorie und Praxis.



