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Mehr als Unterstützung im Ernstfall


Anlässlich des Aktionstags Schulsozialarbeit am 5. Mai 2026 möchten wir den Blick auf ein Arbeitsfeld richten, das im Schulalltag oft unterschätzt wird, obwohl es für viele Schüler und Schülerinnen eine wichtige Unterstützung darstellt.

Schulsozialarbeit ist weit mehr als Krisenintervention. Sie ist ein fester Bestandteil moderner Schule, verbindet Bildung und Jugendhilfe und unterstützt junge Menschen dabei, ihre Stärken zu entwickeln und Herausforderungen zu bewältigen. 

Teamfoto der Schulsozialarbeiter der DPFA-Regenbogen-Schulen
An unseren Fachschulen für Sozialwesen und den DPFA-Regenbogen-Schulen begleitet ein Team aus Schulsozialarbeiter:innen die Schüler und Schülerinnen jeden Tag im Schulalltag. Foto: Katja Kaltofen/DPFA

Mehr als nur „Problemlöser“

Das Bild hält sich hartnäckig: Schulsozialarbeit ist nur dann gefragt, wenn es Probleme gibt. Tatsächlich ist sie vor allem präventiv ausgerichtet und richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler. Sie stärkt soziale Kompetenzen, begleitet den Schulalltag und trägt zu einem positiven Miteinander bei.

Was Schulsozialarbeit konkret leistet

Die Aufgaben sind vielfältig und gehen weit über Einzelgespräche hinaus. Dazu gehören Klassenprojekte und Workshops, etwa zu Themen wie Mobbingprävention oder Medienkompetenz, ebenso wie Angebote zur Stärkung von Teamfähigkeit und Klassengemeinschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Alltagsbegleitung und individuellen Unterstützung der Schülerschaft sowie auf der Orientierungshilfe bei deren Zukunftsplanung. Schulsozialarbeiterinnen sind verlässliche Ansprechpartner, helfen bei Herausforderungen im Schulalltag und vermitteln bei Bedarf zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften.

Ein Blick in die Praxis

Der Aktionstag bietet die Gelegenheit, die Vielfalt der Schulsozialarbeit sichtbar zu machen. Auch an unseren Fachschulen für Sozialwesen sind Schulsozialarbeiterinnen fester Bestandteil des Schulalltags. Sie sind nah an den Schülerinnen und Schülern, kennen die Klassen und können so in enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften passgenaue Angebote entwickeln.

Wie das konkret aussehen kann, zeigt die folgende Bildergalerie.

Gesprächsszene zwischen Schulcoach und Schülerin. Beide sitzen in Sesseln und unterhalten sich.
Beratung im geschützten Rahmen: Die Chemnitzer Schulsozialarbeiterin bietet Unterstützung bei schulischen und persönlichen Herausforderungen und schafft durch Zuhören, Empathie und Verlässlichkeit eine tragfähige Vertrauensbasis.
Schulsozialarbeiterin sitzt mit Klangschale auf dem Boden und lächelt in die Kamera
Zur Ruhe kommen im Schulalltag: In Dresden bietet die Schulsozialarbeiterin Meditationskurse für Schüler und Schülerinnen an.
Vier Männer stehen vor einer Klasse. Im Hintergrund eine elektronische Tafel.
Zukunftstag an der Schule: Die Schulsozialarbeiterin organisierte eine Veranstaltung, bei der externe Experten Einblicke in zentrale Themen des täglichen Lebens gaben.
Ein Mann und eine junge Frau im Gespräch. Beide sitzen an einem Tisch.
Ein offenes Ohr im Alltag: Der Schulsozialarbeiter in Dresden im Gespräch mit einer Schülerin.

An den Berufsfachschulen der DPFA gehört es zu einer ganzheitlichen Ausbildung, junge Menschen nicht nur fachlich zu begleiten, sondern sie auch in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken. Schulsozialarbeiter:innen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass Schule ein Ort ist, an dem die Auszubildenden wachsen, Gemeinschaft erleben und sich gut aufgehoben fühlen.