Tag der Nachhaltigkeit
Beim Tag der Nachhaltigkeit zeigten Schüler und Schülerinnen des DPFA Bildungszentrums für Sozialwesen Leipzig, wie vielseitig nachhaltiges Lernen in der Erzieherausbildung und Sozialassistentenausbildung aussehen kann.
Praxisnahe, soziale Ausbildung in Leipzig
Am DPFA-Bildungszentrum im Täubchenweg wird Lernen praxisnah, kreativ und naturnah gestaltet. Mit Unterrichts- und Wahlpflichtfächern wie Umweltbildung, Nachhaltigkeit, Waldpädagogik, politische Bildung und Medienpädagogik bereitet die DPFA Leipzig angehende Erzieher:innen und Sozialassistent:innen gezielt auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien vor. Der Tag der Nachhaltigkeit zeigte, wie diese Inhalte lebendig werden. Die Schüler und Schülerinnen beobachteten an diesem Projekttag die Natur, entwickelten Ideen, arbeiteten im Team und übernahmen Verantwortung für ihre Umgebung. So wurde aus Fachwissen eine Erfahrung, die im späteren Berufsalltag weiterwirken kann.
Natur erleben, Klima schützen
Im Workshop zu Wildbienen lernten die Schüler und Schülerinnen heimische Arten kennen und erfuhren, warum die kleinen Bestäuber für unsere Umwelt sehr wichtig sind. Gemeinsam mit der Initiative “Leipzig giesst” pflegten die Auszubildenden am Projekttag Bäume im direkten Umfeld des Bildungszentrums. Für die spätere Arbeit als Erzieher:in oder Sozialassistent:in ist dieses Wissen besonders wertvoll. Da die Auszubildenden des DPFA-Bildungszentrums für Sozialwesen während ihrer Ausbildung Natur- und Umweltbildung selbst erleben, können sie Kinder und Jugendliche später besser dafür begeistern. In Praktika und im Berufsalltag entstehen daraus spannende Fragen, kleine Forschungsprojekte und ein bewusster Blick auf Tiere, Pflanzen und Lebensräume.
Beim Müll sammeln in umliegenden Parks und auf Leipzigs Gewässern packten die Auszubildenden der Klimaschule selbst an und arbeiteten zusammen. Sie stärkten ihre Aufmerksamkeit für die Umgebung und erlebten, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen. Fotos: DPFA Leipzig
Soziale Integration und Upcycling
Ein starkes Beispiel für gelebte Sozialpädagogik war das Upcycling mit der Schülerfirma vom Projekt Seehaus Leipzig. Aus Holzresten entstanden Spielzeuge und kleine Autos. Gleichzeitig erhielten die künftigen Erzieher:innen und Sozialassistent:innen Einblick in das Projekt, das mit jugendlichen Straftäter:innen arbeitet. Das Projekt “Seehaus Leipzig” zeigt, wie soziale Arbeit wirken kann: durch Begegnung, Verantwortung und gemeinsames Tun. Der Workshop verband handwerkliches Arbeiten mit nachhaltiger Materialnutzung und einem besonderen pädagogischen Ansatz.
Beim Tag der Nachhaltigkeit wurde am DPFA-Bildungszentrum Leipzig beobachtet, gestaltet, repariert, gegossen, gesammelt und gemeinsam angepackt – praxisnahes Lernen für angehende Erzieher:innen und Sozialassistent:innen. Fotos: DPFA Leipzig
Ressourcen schützen im Alltag
Beim Workshop Papier schöpfen und Wimpel gestalten entstanden aus Altpapier eigene Mutmach-Wimpel für das Schulhaus. Sie sollen Mitschüler:innen besonders in Lern- und Prüfungszeiten stärken. Im Workshop “Textile Techniken” übten die Schüler:innen, Kleidung länger zu nutzen. Sie stopften Socken, nähten Knöpfe an und lernten einfache Handgriffe für den Alltag. Die Tauschparty für Kleidung, Bücher und Pflanzen machte die Mittagspause zu einem Marktplatz der Nachhaltigkeit.
Lernen mit Haltung
Bildung entsteht nicht nur durch Zuhören, sondern durch Erleben. Durch gemeinsames Handeln. Durch Begegnungen, die bleiben. Der Projekttag zeigte, wie angehende Erzieher, Erzieherinnen, Sozialassistenten und -assistentinnen Zukunftsthemen in die pädagogische Praxis tragen können: aufmerksam, verantwortungsvoll und mit Freude am gemeinsamen Gestalten.







