
FAQ Erzieherausbildung
Du bist startklar und könntest sofort mit deiner Erzieherausbildung loslegen?
Doch so ein bis drei Fragen hast du schon noch? Kein Problem!
Wir haben Antworten zu den häufigsten Fragen zusammengestellt.
Deine Frage ist nicht dabei? Dann schreib uns!
Voraussetzungen der Erzieherausbildung
Überlege dir genau, was du von diesem Beruf weißt und ob es wirklich deiner ist.
Die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern ist nämlich ziemlich vielfältig und findet nicht nur im Kindergarten statt.
Auf unserer Website findest du dazu ganz viele Infos:
Berufsbild des Erziehers und der Erzieherin
Du hast Fragen, die dort nicht beantwortet werden? Dann melde dich zu einem persönlichen Kennenlerngespräch bei uns.
Leider nein. In Sachsen gilt für die Erzieherausbildung die Mindestanforderung eines abgeschlossenen Realschulabschlusses.
Wenn du wirklich gern eine Erzieherausbildung machen möchtest, hol deinen Realschulabschluss nach oder mach eine Berufsausbildung, die dir auch den Realschulabschluss ermöglicht.
Das hängt von deinen Qualifikationen, wie etwa deinen Schulabschluss, ab.
Hier findest du eine übersichtliche Liste.
Oft kann das sehr individuell sein. Deshalb sorgen wir, bei den folgenden Antworten noch etwas mehr Klarheit.
Solltest du dennoch Fragen haben, melde dich gern für bei uns.
▶ Realschulabschluss (= mittlerer Schulabschluss von Mittel- oder Oberschule) plus
- eine einschlägige, zweijährige Berufsausbildung wie die Sozialassistentenausbildung oder
- eine Berufsausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung (Quereinsteiger) oder
- eine Berufsausbildung und eine einjährige Berufstätigkeit in einem einschlägigen Beruf oder
- eine Berufsausbildung plus 6 Wochen sozialpädagogisches Praktikum oder
- eine siebenjährige erzieherische bzw. pflegerische Tätigkeit.
▶ Abschluss der Fachoberschule im Fachbereich Gesundheit und Soziales oder
▶ Abschluss der Fachoberschule jeder Fachrichtung plus 6-wöchiges, sozialpädagogisches Praktikum.
▶ Abitur plus
- 6-wöchiges, sozialpädagogisches Praktikum oder
- einschlägige, einjährige Berufsausbildung, wie die Sozialassistentenausbildung.
Oh ja, ganz wichtig: Du musst deinen Schulabschluss unbedingt in Sachsen anerkennen lassen.
Eine notarielle Übersetzung deines Schulabschlusses reicht leider nicht aus.
Nähere, hilfreiche Auskünfte dazu findest du hier:
Das Landesamt für Schule und Bildung in Dresden ist für die Anerkennung deines Schulabschlusses zuständig.
Für die Anerkennung eines Studiums wende dich bitte an die Kultusministerkonferenz in Bonn
Deine Abschlüsse sind bereits in Sachsen anerkannt?
Super, dann sende uns einfach die Bestätigungen zu, damit wir zeitnah deinen Termin für ein persönliches Kennenlerngespräch vereinbaren können.
Ein Nachweis deiner Sprachkenntnisse ist nicht erforderlich. Aber natürlich musst du dem Unterricht folgen und auch schriftliche Prüfungen ablegen können.
Beides findet ausschließlich in der Sprache Deutsch statt. Es empfiehlt sich mindestens das Sprachniveau B2.
Fragen & Antworten rund um deine Bewerbung
Wir haben keine Bewerbungsfristen.
Bei der DPFA kannst du dich jederzeit bewerben.
Aber warte nicht zu lange mit deiner Bewerbung, da wir nur eine begrenzte Anzahl an Klassen haben.
Natürlich und total gerne.
Den genauen Bewerbungsablauf besprechen wir mit dir während deinem persönlichen Kennenlerngespräch.
Am besten schickst du uns
- deinen Lebenslauf sowie
- deine wichtigsten Zeugnisse, zum Beispiel vom Schulabschluss oder die Zeugnisse des letzten Schulhalbjahres.
Zeugnisse von eventuellen
- Berufsabschlüssen oder
- Praxiserfahrungen.
Je nach persönlicher Situation zählen diese zu den Zugangsbedingungen.
Alle diese Dokumente kannst du ganz unkompliziert hochladen, und zwar im
Sowohl das erweiterte Führungszeugnis sowie zwei verschiedene ärztliche Atteste benötigst du für deine Ausbildung.
Aber ganz entspannt, die Dokumente benötigst du noch nicht zum Zeitpunkt der Bewerbung bzw. Vertragsunterzeichnung.
Wir melden uns bei dir mit allen notwendigen Informationen und Formularen zur Beantragung, wenn es so weit ist.
Nutze für deine Bewerbung gerne unser Online-Bewerbungsportal.
Das geht in der Regel am schnellsten.
Aber natürlich kannst du dich auch per Post bei uns bewerben.
Bewerbungsprozess und Schulvertrag
Dein Bewerbungsprozess startet mit deiner Bewerbung:
Bewerbung mit Anschreiben oder Motivationsschreiben via Formular in der Online-Bewerbung, Lebenslauf, Zeugnissen.
Oft gehört auch ein Bewerbungs- bzw. Kennenlerngespräch dazu.
Mögliche Fragen von uns:
- Warum möchtest du Erzieher bzw. Erzieherin werden?
- Welche Erfahrungen hast du bereits?
- Wie gehst du mit Konflikten oder Stress um?
- Welche Stärken bringst du mit?
- Was tust du, wenn ein Kind weint?
Du kannst selbstverständlich ebenfalls eine Liste von Fragen an uns mitbringen.
Freue dich darauf, alle deine Fragen und ansprechen zu können und dein zukünftiges Schulgebäude auf dich wirken zu lassen.
PS: Bei der DPFA ist die Ausbildung schulgeldfrei und startet im August. Der erste Schultag orientiert sich am normalen Schuljahr.
Da wir dich so schnell wie möglich kennenlernen möchten, melden wir uns spätestens zwei Tage nach Bewerbungseingang bei dir.
Bei unserem Kennenlernen richten wir uns gerne nach dir.
Ein Gespräch vor Ort, also bei uns in der Schule, gibt dir die Möglichkeit dein zukünftiges Schulgebäude anzuschauen.
Ist das nicht möglich, können wir uns auch Online treffen oder telefonieren.
Ob so oder so, wir freuen uns, dich kennenzulernen und deine Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären.
Na klar, total gerne. Umso schneller können wir dich in die Klasse aufnehmen.
Das spart dir und auch uns viel Zeit.
Trotzdem: Nimm dir die Zeit, das Dokument in Ruhe zu lesen und deine Frage zu stellen.
Solltest du dir jedoch ganz sicher sein, dann kann es direkt losgehen.
Gerne kannst du deinen unterschriebenen Schulvertrag persönlich am Ausbildungsstandort abgegeben.
Du kannst aber auch eine Person deines Vertrauens damit beauftragen.
Oder: Du schickst ihn per Post zurück. Das dauert in der Regel zwei bis drei Tage.
Egal, wie du dich entscheidest: Achte bitte darauf, beide Vertragsexemplare inklusive der jeweiligen Anhänge unterschrieben zu übermitteln.
Am besten schickst du deinen Schulvertrag an die Adresse deines Ausbildungsstandortes, damit er direkt von der Schulleitung unterschrieben werden kann.
Das wäre zwar sehr schade, ist aber möglich.
Zögere nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen.
Wir sind auch in diesem Fall gern für dich da.
So läuft es in der Erzieherausbildung
- Dauer der Erzieherausbildung: In der Regel 3 Jahre Vollzeit, alternativ 4 Jahre berufsbegleitend.
- Inhalte der Erzieherausbildung: Pädagogik, Psychologie, Kommunikation, Inklusion, Workshops.
- Berufspraktika der Erzieherausbildung: Kitas, Horte, Schulen, Jugendhilfe.
Der Aufgabenbereich eines Erziehers und einer Erzieherin sind vielfältiger als viele denken.
Immerhin kümmern sie sich um Menschen bis zu einem Alter von 27 Jahren.
Deshalb hast du folgende Möglichkeiten:
- Direkter Einstieg in Kitas, Schulen, Jugendhilfe.
- Weiterbildung: Leitung, Fachberatung, Spezialisierungen (z. B. Inklusion, Sprachförderung).
- Studium: Kindheitspädagogik, Soziale Arbeit.
Insgesamt müssen 33 Wochen Berufspraktika in der Erzieherausbildung absolviert werden.
Pro Jahr deiner Erzieherausbildung steht ein Blockpraktikum von jeweils elf Wochen auf dem Programm.
Dabei werden die wichtigsten Einsatzorte bzw. verschiedene Altersgruppen von Erzieherinnen und Erziehern erprobt.
Der Abschluss deiner Erzieherausbildung in Sachsen gilt in allen Bundesländern und entspricht dem akademischen Grad eines Bachelor.
Vertraglich startet deine Erzieherausbildung in Sachsen immer zum 1. August eines Jahres.
Da für uns allerdings ebenso die Ferienzeiten der allgemeinbildenden Schulen in Sachsen gelten, ist auch deren erster Schultag der erst Schultag bei uns.
2026 wäre das zum Beispiel der 17. August.
Wenn du die Vollzeit-Erzieherausbildung anstrebst, genießt du alle Ferien, die für die allgemeinbildenden Schulen in Sachsen gelten.
Solltest du die berufsbegleitende Erzieherausbildung absolvieren wollen, steht in deinem Arbeitsvertrag deiner Praxisstelle, wie viele Urlaubstage du erhältst und musst deinen Urlaub bei deinem Arbeitgeber beantragen.
Du bezahlst bei uns weder Schulgeld noch Prüfungskosten, keine Anmeldegebühren, Nutzungsgebühren von Büchern oder digitalen Zugängen.
Das, was du als angehende:r Erzieher:in in deinem Besitz haben solltest, ist der Sächsische Bildungsplan.
Ansonsten drucken eure Lehrkräfte alles Notwendige für euch aus.
Zusätzlich verfügen alle DPFA-Standorte über ein umfangreiches Portfolio an Fachliteratur, welches du während deiner Ausbildung gerne nutzen kannst.
Informiere dich unbedingt über das AufstiegsBAföG.
Dieses ist elternunabhängig und muss nicht zurückgezahlt werden.
Ansonsten gibt es an den meisten DPFA-Standorten noch die Möglichkeit des Bildungsgutscheins über die Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter oder die Finanzierung über ein Stipendienprogramm.
Für die Erzieherausbildung besteht die Möglichkeit, AuftsiegsBAföG zu beantragen.
Was da alles dazu gehört, kannst du hier recherchieren:
Wichtig ist: Erst bewerben, dann BAföG beantragen.
Denn für die Beantragung benötigst du deinen DPFA-Schulplatznachweis.
Auch aus diesem Grund lohnt es, mit der Bewerbung nicht zu lange zu warten.
Ja, bei uns in der DPFA wird Gitarre spielend erlernt.
Aber keine Sorge, Erfahrungen im Gitarrenspielen werden von uns nicht erwartet.
Eigentlich ist das nur ein anderer Begriff für Unterrichtsfach.
Der Unterschied besteht darin, dass die Lernfelder der Erzieherausbildung praxis- und anwendungsnaher sind.
So werden verschiedene Fachbereiche der Erzieherausbildung zusammengezogen und eng miteinander verknüpft.
Je nach Standort solltest du mit 24-26 Schülerinnen und Schülern rechnen.
Während der Erzieherausbildung gehörst du fest zu einer Klasse.
An jedem unserer DPFA Standorte gibt es eine Schulcoachin oder einen Schulcoach.
Schulcoaches erfüllen ähnliche Aufgaben wie Schulsozialarbeiter und sind dein Ansprechpartner oder Ansprechpartnerin für Fragen rund um das Schulleben und Leben überhaupt.
In der Vollzeit-Erzieherausbildung wirst du drei Praktika absolvieren – eines je Ausbildungsjahr.
Die ersten beiden sind Pflichtpraktika. Wobei das erste in einer Kindereinrichtung und das zweite in einer Jugendeinrichtung erfolgen muss.
Für das dritte Praktikum hast du die freie Wahl, ob du in eine Kinder- oder Jugendeinrichtung möchtest.
Die Praktika sind jeweils für 11 Vollzeit-Wochen angesetzt. Das entspricht 440 Stunden in einer sozial-pädagogischen Tätigkeit.
Nein, überhaupt nicht.
Die Praktika finden regulär in der Schulzeit statt.
Es wäre eine Ausnahme, wenn einige wenige Praktikumstage von uns in der Ferienzeit geplant werden.
Dafür bekommst du allerdings Ausgleichstage.
Nein, ein Anerkennungsjahr brauchst nicht. Deine schulische Ausbildung dauert regulär 3 Jahre.
Ja klar, wir würden dir sogar empfehlen, deinen Praxispartner selber zu suchen.
So lernst du den Arbeitsmarkt im sozialen Bereich kennen und hast eine höhere Chance auf ein Top-Match.
Solltest du allerdings Probleme bei der Suche haben, sind unsere Praxisbeauftragten jederzeit für dich da.
Am besten orientierst du dich an den Einsatzgebieten von Erzieherinnen und Erziehern.
Wichtig ist, dass du dort sozial-pädagogisch wirkst. Das heißt, Kinder und/ oder Jugendliche erziehst, betreust und begleitest.
Solltest du dir mit einem Praxispartner nicht sicher sein, melde dich gerne bei uns. Wir beraten dich gerne.
Erasmusprogramme sind Auslandspraktika, welche bei der DPFA ein bis zwei Wochen dauern und freiwillig während der Ferien absolviert werden können.
Diese Auslandspraktika werden voll gefördert und führten bisher zum Beispiel nach Finnland, Dänemark, Polen, Malta und Spanien.
Informiere dich gerne bei deinem DPFA-Wunschstandort, ob und welche Planungen es hierzu für das kommende Schuljahr gibt.
Nach Abschluss der Erzieherausbildung
Dein Abschluss der Erzieherausbildung ist in ganz Deutschland gleichwertig anerkannt.
Mit dem Abschluss zur/zum staatlich anerkannten Erzieher:in machst du ebenso einen Bachelor Professional Abschluss im Bereich Sozialwesen. Dieser berechtigt dich zu einem sozialen Studium an einer Fachhochschule.
Definitiv. Die Einsatzgebiete von Erzieherinnen und Erziehern ist riesengroß.
- Neben Krippen,
- Kindertagesstätten oder
- Horten kannst du ebenso
- in Ganztagsschulen,
- Grundschulen im offenen Ganztag,
- Jugendzentren und Freizeiteinrichtungen,
- Wohngruppen und Heimen für Kinder und/ oder Jugendliche,
- Einrichtungen für Menschen mit Behinderung,
- Familienzentren,
- Mutter-Kind-Einrichtungen,
- Frühförderstellen,
- Kliniken mit kinder- oder jugendpsychologischen Stationen,
- Schulsozialarbeit oder
- in Projekte im Bereich Integration und Inklusion arbeiten.
- Selbst im Ausland gibt es tolle Möglichkeiten, wenn du parallel noch andere Länder kennenlernen möchtest.



